Pädagogische Hochschule Freiburg

Zum Verallgemeinern mathematischer Muster und zur propädeutischen Entwicklung von Variablenkonzepten in der Grundschule

von Kathrin Akinwunmi
Name der Institution: TU Dortmund
Art des Beitrags: Vortrag
Keiner Sektion zugeordnet

In der Literatur wird seit Jahrzehnten auf ein großes Spannungsverhältnis zwischen der enormen Bedeutung von Variablen einerseits und den Schwierigkeiten andererseits hingewiesen, die Lernende beim Aufbau von Variablenkonzepten erkennen lassen. Bedeutsam sind Variablen vor allem als Mittel des Verallgemeinerns. Das Verallgemeinern stellt sich jedoch als grundlegende Tätigkeit der Mathematik als der Wissenschaft von den Mustern dar – bereits in der Grundschule. Wie aber verallgemeinern Kinder mathematische Muster, wenn ihnen noch keine Variablen zur Verfügung stehen? Was nimmt dann die wichtige Rolle der Variablen ein? Und inwiefern lässt sich in den Verallgemeinerungen der Kinder eine propädeutische Entwicklung von Variablenkonzepten erkennen? Diesen Fragen wurde mithilfe epistemologischer Analysen von klinischen Interviews mit 30 ViertklässlerInnen nachgegangen, deren Ergebnisse im Vortrag vorgestellt werden.

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