Pädagogische Hochschule Freiburg

Zufällig „vernetzt“? Vernetzungen mit Stochastik im Lehrplan und darüber hinaus

von Matthias Brandl/Swetlana Nordheimer
Name der Institution: Universität Erlangen-Nürnberg/Humboldt-Universität zu Berlin
Art des Beitrags: Vortrag
Zugeordnet der Sektion: Vernetzungen im Mathematikunterricht

Spätestens seit PISA gilt das Vernetzen verschiedener mathematischer Aspekte und Teilgebiete in der Schule als eine bedeutende und typische Eigenschaft von Mathematik bzw. mathematischem Denken weltweit. Dies wird im deutschsprachigen Raum nicht nur in modernen Lehrplänen auf unterschiedliche Weise berücksichtigt, sondern hat eine längere Tradition. Lietzmann, Wittenberg, Wagenschein, Vollrath, Wittmann und andere vergleichen Mathematik mit einem Netz und zeigen an konkreten Beispielen, wie vor allem Geometrie, Arithmetik und Algebra im Unterricht miteinander verknüpft werden können. Etwas anders sieht es mit der Stochastik aus, die sich erst später im schulischen Kanon etabliert hat. Der Arbeitskreis „Vernetzungen im Mathematikunterricht“ hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, einerseits auf ältere Vorschläge zurückzugreifen, andererseits das Repertoire um neuere Beispiele vor allem aus der Stochastik zu erweitern. Spezielle Materialien werden hierfür gezielt praxisnah für den Einsatz in Schulen entwickelt, erprobt und publiziert. Dabei wird sowohl an die aktuellen Lehrpläne für die Sekundarstufe angeknüpft, als auch den Lehrern und Schülern darüber hinaus gehende Beispiele angeboten.

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