Pädagogische Hochschule Freiburg

Denkformen des formalen Denkens - Eine empirische Studie zur spezifischen Kognition von Studienanfängern im Fach Mathematik

von Corinna Hänisch
Name der Institution: RWTH Aachen
Art des Beitrags: Vortrag
Keiner Sektion zugeordnet

Für viele Studierende des ersten Semesters ist der Übergang von der Schul- zur Hochschulmathematik ein schwieriger Schritt. Um diesen näher zu beleuchten, wurde eine Einzelfallstudie, bestehend aus Interviews, mit Studienanfängern im Fach Mathematik (Bachelor und Lehramt) durchgeführt. Inhaltlich knüpft sie an die Anfängervorlesung „Mathematische Grundlagen“ an, welche Studienanfänger in formale und abstrakte Aspekte der Mathematik (etwa Abbildungen, Vollständige Induktion, Relationen) einführt. Bei den Interviews wurden ausgewählte Themengebiete der Vorlesung aufgegriffen beziehungsweise vertieft und erweitert. Ziel der Studie ist es, einen Einblick in die Lern- und Denkprozesse der Studierenden, insbesondere bei der mathematischen Begriffsbildung, zu erhalten. Bei der Auswertung werden Kategorien wie z.B. „Formale Fertigkeiten“, „Fehlvorstellungen“ und „Veranschaulichungen“ benutzt. Darüber hinaus wird unter Berücksichtigung des prädikativen bzw. funktionalen Denkens nach Schwank untersucht, ob Indizien für einen Zusammenhang zwischen einer eventuell vorhandenen Präferenz für einen der beiden Denkstile und einer unterschiedlichen kognitiven Bewältigung des Schrittes vom konkreten zum formalen Denken erkennbar sind.

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