Pädagogische Hochschule Freiburg

Zu Fähigkeiten von Grundschulkindern im Umgang mit Verhältnissen - Ergebnisse einer empirischen Untersuchung

von Roland Rink
Name der Institution: Universität Lüneburg
Art des Beitrags: Vortrag
Keiner Sektion zugeordnet

Der Umgang mit Verhältnissen ist wesentlich für viele Bereiche des Alltags, aber auch der Schulmathematik. Für die Sekundarstufe denke man beispielsweise an die Bruch- oder Prozentrechnung, den Dreisatz, Proportionalität und Antiproportionalität, an die Ähnlichkeitslehre oder die Stochastik. Auch in der Grundschule gehen Lernende bereits – allerdings eher implizit und wenig systematisch – mit dem Verhältnisbegriff um (z. B. Maßstab, Zufallsgeneratoren). Zu Fähigkeiten im Umgang mit Verhältnissen gibt es bereits umfangreiche Untersuchungen (z.B. HART, 1981; KARPLUS, 1983). Allerdings waren die beteiligten Schülerinnen und Schüler stets mindestens 12 Jahre alt. Mit PIAGET gibt es einen bedeutenden Entwicklungspsychologen, der jüngeren Kindern einen erfolgreichen Umgang mit Verhältnissen sogar vollständig abspricht. Im Vortrag werden Ergebnisse einer qualitativ-quantitativen Studie vorgestellt, die bei der Erkundung entsprechender Kompetenzen von Grundschulkindern gesammelt werden konnten.

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