Pädagogische Hochschule Freiburg

Lösungsverhalten bei mathematischen Fragestellungen – mathematisch begabte Zweitklässler und Kinder einer zweiten Grundschulklasse im Vergleich

von Daniela Aßmus
Name der Institution: TU Braunschweig
Art des Beitrags: Vortrag
Keiner Sektion zugeordnet

Fallen Grundschulkinder durch besondere Leistungen bei der Bearbeitung von anspruchsvollen mathematischen Problemstellungen auf, wird bei diesen Kindern vielfach eine mathematische Begabung vermutet. Für Außenstehende ist jedoch nicht zu beurteilen, inwiefern die Leistungen durch Übungseffekte bei der Beschäftigung mit ähnlichen Aufgabenformaten oder durch anderweitig erworbenes Wissen beeinflusst wurden. Dies kann besonders dann zu Fehleinschätzungen führen, wenn aufgrund von einmaligen Testergebnissen über die Aufnahme in besondere Förderangebote entschieden werden soll. Um solche Testergebnisse besser einschätzen zu können, wurden an der Universität Lüneburg nach der Durchführung eines Aufnahmetests anspruchsvolle mathematische Problemstellungen sowohl in einer außerschulischen Fördergruppe für mathematisch begabte Zweitklässler als auch parallel in einer zweiten Grundschulklasse eingesetzt. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung standen die folgenden Fragestellungen: • Inwiefern unterscheiden sich die beiden Gruppen, wenn sie in relativ offenen, testunähnlichen Situationen an herausfordernden mathematischen Problemstellungen arbeiten? • Sind Trainingseffekte zu beobachten? In dem Kurzvortrag soll auf diese beiden Fragestellungen eingegangen werden, indem verschiedene der eingesetzten Aufgaben vorgestellt und charakteristische Lösungen und Lösungsstrategien der beiden Gruppen erläutert werden.

Zurück zur Übersicht